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Diese Tour startet in Delhi und endet in Delhi!

Charakter: medium, Trek mit Tragtieren

Überquerung des Himalaya auf einer der höchstgelegenen Passstraßen der Welt

Überquerung des Kangmaru La (5200m)

Die berühmten buddhistische Klöster und Kultur Ladakhs


Tourvorschlag
(Besondere Wünsche der Teilnehmer können berücksichtigt werden!)
Tag 01:
Ankunft am Delhi Airport.
Unsere Repräsentanten erwarten Sie und begleiten Sie zum Hotel Inderprastha. Besuch des Qutb Minar und des Lotus Tempels.
Übernachtfahrt im Reisebus nach Manali.

Tag 02+03:
Manali: Akklimatisierungs-Phase.
Vorstellung der Crew und Sightseeing in Manali.

Hidimba-Tempel
Der Tempel ist einer der wichtigsten der Region, Sitz der Talgöttin Hidimba. Dieser aus Holz erbaute, vierstöckige Tempel befindet sich inmitten des 1000-jährigen Zedernwaldes Waldes Dhungiri Van Vihar.

Gadhan Thekchokling Gompa
Dieses Kloster dominiert das tibetanische Viertel in Manali. Sie wurde in den späten 60ern von Flüchtlingen aus Tibet erbaut. Die Gompa ist mit reichen Fresken verziert und beherbergt mehrere große Buddha-Statuen.

Old Manali
Das alte Manali liegt ca. 3 km entfernt von der Neustadt.
In Alt-Manali gibt es noch zahlreiche traditionelle Bauernhäuser, die einen Eindruck vom früheren Leben im Kullu-Tal hinterlassen. Obstgärten und Viehwirtschaft prägen das Bild.
Übernachtungen im Hotel in Manali

Tag 04+05+06:
Von Manali (1900m) zur Akklimatisierung zuerst über den Rohtang-Pass nach Keylong (3150m), der Hauptstadt von Lahoul. Ausflug zum Kloster Kardang auf der anderen Seite des Bhaga-Flusses. Weiter im Bus über den Baralacha-Pass (4891m) nach Sarchu (4200m) auf der Grenze von Himachal Pradesh nach Ladakh.
Übernachtungen jeweils im Camp.
Weiter durch die fast unbewohnte, wüstenähnliche Hochgebirgslandschaft des südöstlichen Ladakh über Lachalung La (5050m) und Taglang La (5350m) ins Industal und nach Leh (3500m), der Hauptstadt Ladakhs.
Lunchpackete für unterwegs, Übernachtung im Hotel.

Tag 07:
Freier Tag in Leh.
Am Morgen können Sie das Orakel von Sabu für eine Weissagung befragen.
Der Palast von Leh erhebt sich majestätisch über der Stadt. Im 17. Jahrhundert erbaut, ähnelt er architektonisch dem Potala Palast in Lhasa (Tibet).
Am Namgyal Peak mit der heute als Ruine vorhandenen Burg wohnt Maitreya, der Buddha der Zukunft.
Shanti Stupa, einer von acht auf der Welt, wurde unter der Schirmherrschaft des japanischen Fuji Guruji gebaut, um Frieden im Buddhismus zu verbreiten.
Im Palast und Museum von Stok werden antike Kleidungsstücke, Juwelen, Halbedelsteine und alte Thankas gezeigt.
Am Abend können Sie das Abendgebet in der farbenfrohen Umgebung der Sankar Gompa erleben.
Übernachtung im Hotel.

Tag 08:
Fahrt nach Alchi mit seinen filigranen Fresken, Holzschnitzereien und überlebensgroßen Statuen aus dem 11.Jhdt., weltweit eines der bedeutendsten Zeugnisse früher buddhistischer Kultur, und zum Kloster Rizong, das in einem Seitental imposant in die Wand eines Felskessels gebaut ist. Unterhalb befindet sich das Nonnenkloster Chomoling.
Übernachtung im Hotel in Leh.

Tag 09:
Fahrt zum Stok Valley Trekking Point.
Über die Überschwemmungs-Ebene des Stok Valley betreten wir die Schlucht und klettern hinan in die Ruinen des Styang La Khar-Forts. (ca 1,5-2 Std.) Lunch in der Burgruine.
Eine weitere Kleterei von ca 3-4 Std. bringt uns nach Kilchey.
Übernachtung im Camp in Kilchey.

Tag 10:
Von Kilchey nach Yurutse (4000 m, ca. 8 Std.)
Ersteigung des ersten Passes, Stok La (4900 m), auf dem Zickzack-Pfad des Bergrückens. Abstieg ins Rumbak Valley, Lunch am Rumbak Chhu.
Wir durchqueren das Dorf Rumbak und gehen in süd-westlicher Richtung entlang des Zingchen Chhu und folgen dem trockenen Flussbett bergan. Das ganze Dorf Yurutse besteht aus zwei Häusern.
Wir übernachten wir in einem kleinen Haus oder im Camp.

Tag 11:
Von Yurutse über den Ganda La (4950m) nach Shingo (4000 m, ca. 7Std.)
Wir gehen in nordwestlicher Richtung durch das von purpurnem Fels durchsäumte Tal, wenden uns nach Süd-Westen und müssen gut 900 Meter Höhe gewinnen.
Im Südosten grüßt die markante Gipfelpyramide des Stok Kangri (6153m).
Lunch-Pause am Ganda La mit großartiger Fernsicht auf die Gipfel der Stok Range, der Zanskar Range und der über 7000m hohen Saser Kangri-Gruppe.
Wer will, kann einen 5100m Gratgipfel über dem Ganda La besteigen.
Abstieg zum Dorf Shingo (4000m), das mit seinen grünen Gerstenfeldern einen reizvollen Kontrast zur herben Hochgebirgslandschaft am Ganda La bildet.
Übernachtung im Camp.

Tag 12:
Der Abstieg entlang des Shingo Chhu, am Ende durch eine spektakuläre Schlucht, bringt vielfältige farbenreiche Eindrücke der erodierten Landschaft. Beim Dorf Skiu (3400m) erreichen wir den Talgrund des Markha Valley. Hier gibt es viele Weidenhaine, die angenehmen Schatten spenden. Skiu wird von hoch aufragenden Felstürmen beherrscht, die Gompa liegt oben auf der Klippe westlich des Dorfes.
Der Pfad am Markha River aufwärts ist nicht sehr anstrengend, aber lang.
Zweimal überqueren wir den Fluss auf Holzbrücken, einmal müssen wir entlang einer Felswand waten. Nach einem jähen Abhang durchqueren wir ein kleines Dorf und suchen unseren Pfad zu unserem Tagesziel Thinlespa, einem Dorf mit einfachen Häusern.
Übernachtung im Camp in Thinlespa.

Tag 13:
Von Thinlespa über Markha nach Hankar (3950m, 6-7 Std.)
Südostwärts wandernd erreichen wir das malerische Dorf Markha.
Die Klöster in diesem Dorf sollten Sie unbedingt besichtigen! Hier gibt es auch eine Burgruine.
Auf dem Weg nach Hankar verlassen wir die wärmere, stärker bewaldete Gegend um Markha, und das Terrain ändert sich.
Auf dem Weg hat man einen Blick auf die eisbedeckten Hänge des Kang Yatse (6400m).
Übernachtungscamp in Hankar.

Tag 14:
Von Hankar nach Nimaling (4878 m, ca. 8 Std.)
Wir verlassen das eigentliche Markha-Tal und steigen steil an. Lunch-Stop auf der blütenübersäten Alm Tochutse (4200m). Hier gibt es wieder einige äußerst interessante Felsformationen zu sehen.
Die Ebene von Nimaling ist ein Meer von Weiden. Hier lassen im Sommer die Menschen aus dem Markha Valley das Vieh grasen. "Nimaling" heißt auf deutsch "Sonnenplatz".
Im Rücken liegen die Fels- und Eismauern des Kang Yatse, vor uns der Schutthang, der uns zum Kangmaru La führen soll.
Übernachtung im Camp.

Tag 15:
Ruhetag in Nimaling
Erkunden Sie dieses faszinierende Tal. Ein wundervoller, abgelegener Ort, um einen Tag zu entspannen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, einen der Fels- oder Eisgipfel der Kang Yatse-Gruppe zu besteigen. Vom Theny Ri (5670m) hat man einen hervorragenden Einblick in die Gletscherwelt. Bei sehr frühem Aufbruch ist, mit Hochtourenausrüstung, die Besteigung des 6020m hohen, für Alpinisten eher leichten Eisgipfel Dzo Jongo Ost möglich.
Übernachtung im Camp.

Tag 16:
Von Nimaling nach Sumdo (3800m, ca. 7 Std.)
Mit dem Kangmaru La (5220m) überqueren wir den höchsten Pass des Treks.
Von hier haben Sie einen Rückblick auf die Eiswände des Kang Yatse, während im Norden die Aussicht weit über das Indus-Tal hinausgeht.
Ein steiler Abstieg mit zahlreichen Bachquerungen führt uns ins Martselang Valley. Lunchpause an den Schwefelquellen von Chyushkarmo.
Wir folgen dem Martselang-Bach bis zum liebenswerten Dorf Sumdo.
Übernachtungscamp am Zusammenfluss des Shang River und des Martselang Chhu.

Tag 17:
Von Sumdo nach Martselang (3400 m, 3-4 Std.) und weiter nach Hemis Heute gehen wir es leicht an. Nach einem 8km langen Weg am Martselang Chhu entlang, wieder grüßen wilde Felswände gegenüber, erreichen wir beim Dorf Martselang das Indus-Tal und wandern leicht aufwärts zur Hemis Gompa, einem der schönsten alten Klöster Ladakhs.
Nach neun anstrengenden, aber erlebnisreichen Tagen wird ein heißes Lunch serviert, bevor wir in die bereits wartenden Fahrzeuge nach Leh steigen.
Übernachtung im Hotel in Leh.

Tag 18:
Ruhetag in Leh.
Wir können das tibetische Flüchtlingslager Choglamsar mit seiner von der Hermann- Gmeiner-Stiftung ("SOS-Kinderdörfer") getragenen TCV School besuchen.
Übernachtung im Hotel in Leh.

Tag 19+20:
Im Reisebus über die vier Pässe des hohen Himalaya zurück nach Manali.
Übernachtung in Sarchu im Camp und im Hotel in Manali.

Tag 21:
Ruhetag in Manali. Nach den Wochen in der tibetisch kargen Hochgebirgslandschaft Ladakhs beeindruckt das üppige Monsungrün des Kullu Valley mit seinen Apfelplantagen und Reisfeldern. Möglichkeit zum Besuch der alten Tempel von Jagatsukh und des alten Königspalastes von Naggar. In Naggar befindet sich auch das Museum des bedeutenden russischen Malers und Anthropologen Nikolai Roerich, der hier von 1928 bis zu seinem Tode 1947 gelebt hat.
Übernachtung im Hotel in Manali.

Tag 22:
Freier Tag in Manali.
Am Nachmittag zum Nachtbus von Himachal Tourism nach Delhi.

Tag 23:
Morgens Ankunft in Delhi, Transfer zum Hotel Indraprashta.
Abends zum Flughafen, Ende der Tour.

Änderungsmöglichkeiten (gegen Aufpreis)
Auf Wunsch können nach dem 15.Tag weitere Ruhetage in Nimaling eingelegt werden, um mehr Möglichkeiten zum Besteigen eines der Eisgipfel zu haben.
Das Kulturprogramm in Ladakh lässt sich ausweiten, z.B. mit dem Besuch der berühmten Klöster Lamayuru, Likir, Thiksey, Shey, Traktok, Stakna und Matho. Je nach Termin kann es möglich sein, an den buddhistischen Maskentanzfesten der Klöster Hemis, Phyang oder Thiksey teilzunehmen.
Mit einer Ausweitung zur 30-Tage-Tour lässt sich nach der guten Akklimatisierung des Treks eine Besteigung der Eisgipfel Stok Kangri (6153m) und Gulep Kangri (5880m) einplanen (für geübte Bergsteiger, technisch unschwierig).
Es ist auch möglich, auf dem Rückweg von Leh nach Delhi zu fliegen.


[Überarbeitet von Ulrich Friebel]


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